Brother Islands PDF Drucken E-Mail
(2 Bewertungen, Durchschnitt 4.50 von 5)
Geschrieben von: Sinai Divers   
Samstag, den 11. April 2009 um 14:31 Uhr
Foto: Herbert Edelmann 150 Kilometer südöstlich von Hurghada, mitten im Roten Meer, liegen die Brother Islands.
Das Meer rund um die beiden Inseln fällt steil bis auf Tiefen von über 1000 Metern ab. Die exponierte Lage mit ihren Strömungen macht die Riffe zur Heimat abertausender Fische. Von kleinen Riffbarschen bis hin zu großen Haien ist vor den Brother Islands fast alles vertreten.
Die Brother Islands gehören zweifelsohne zu den weltbesten Tauchplätzen der Welt. Der Little Brother weist eine überraschende Fülle von Lebewesen auf. Steilwände der Superlative erwarten den Taucher: Riesige Gorgonienfelder, üppige Weichkorallen, sowie unzählige Steinkorallen bieten eine atemberaubende Formenfülle und Farbenpracht.

Foto: Herbert Edelmann Natürlich fehlt es hier nicht an entsprechend riesigen Fischschwärmen. Auch Begegnungen mit Haien, z.B. Hammerhaie, Fuchshaie, Grauhaie, Silberspitzen- und Weißspitzenhochseehaie sind hier schon selbst
beim Schnorcheln ziemlich wahrscheinlich. Wegen der häufig auftretenden Strömung aus nördlicher Richtung, werden entlang der Ost- und Westseite des Riffs hervorragende Drifttauchgänge möglich. Zudem kommt es an
der Südspitze häufiger zu Sichtungen von Mantas, Mondfischen und sogar Walhaien.

Etwa einen Kilometer nördlich vom Little Brother liegt, der „große Bruder“.  An seiner Westseite, etwa in der Mitte der Insel, befindet sich der Leuchtturm, der 1883 von der englischen Marine erbaut wurde. Die schmale Riffkante geht nahezu unvermittelt in eine senkrechte Steilwand über, die auf über 1000 Meter abfällt. Bei wenig Wind ist es möglich, das an der Nordwestspitze in 10 bis über 80m tief liegende Wrack  der „NUMIDIA“ zu betauchen. Das 150 Meter lange englische Dampffrachtschiff ist 1901 gesunken. Sie hatte Eisenbahnräder und Achsen geladen und ist überaus reichhaltig mit Hart- und Weichkorallen bewachsen. Ein phantastischer Anblick! Auch der Blick hier ins Freiwasser kann äußerst interessant werden: Hammerhaie und andere Haiarten sind hier keine Seltenheit!

Herbert Edelmann Herbert Edelmann

Westlich der Nordwestseite liegt – unweit der Numidia – das zweite Wrack von Big Brother: die „AIDA“. Der ehemalige 82m lange Truppentransporter sank während eines Sturms im Jahre 1957 und ist am Riff in zwei Teile gebrochen. Der größte Teil des Schiffes liegt auf 30 bis 60 Meter Tiefe und ist teilweise sehr gut erhalten. Die Reste der Reling, die Davits und viele Metallteile sind bereits mit wundervollen Weichkorallen überzogen.

Foto: Eric Hanauer Sinai Divers bietet diesen Törn mit ihrem Flaggschiff, der Ghazala Voyager am 07. Mai 2009 von Hurghada aus an. Preis pro Person/Woche in der Doppelkabine Euro 728.00.  (Preisangabe exklusive Flug).
Für weitere Informationen kontaktiert:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.sinaidivers.com





 
Das könnte auch noch Interessant sein... :

» Zypern - Tauchen am Fuße des Olymps

Aphrodite und Richard Löwenherz haben die Insel im Sturm erobert. Der Götterberg Olymp ist bekannt, aber dass die Zyprioten im Winter darauf Ski fahren, war selbst mir neu. In Griechenland Urlaub unter Freunden zu genießen, das...

» „40 Meter sind noch lange nicht genug!“

Tauchen jenseits der 40 Meter. Für viele der Hauptgrund ins Tech-Tauchen hinein zu schnuppern. Doch wie läuft so ein Kurs ab? Kann das jeder? Muss man ein bisschen verrückt sein? Dass es kein Spaziergang ist, weiß Andy Ledtermann, der seinen...

» Neue Tauchbasis auf Lanzarote

Eine neue Tauchbasis auf den Kanarischen Inseln zählt diving.de zu seinem Tauchcenterverbund. „Diving Lanzarote“ ist das fünftes Mitglied bei diving.de und in Puerto del Carmen beheimatet. Atlantiktauchen wird seit April 2009 nun auf...

» Fisch-Identifikation mal anders

"Was ist das bloß nochmal für ein Fisch? Dieser mittelgroße, bunte, der mit dem Schnabel? Später hab ich den bestimmt wieder vergessen!" Genau diese Reaktion wird durch den neuen wasserfesten Führer für...

» Plünderung der Weltmeere

Die aktuelle Ölkatastrophe im Golf von Mexiko verdeutliche welche Risiken mit der zunehmenden Förderung von Rohstoffen auf dem Meer verbunden sind. Verschmutzungen durch Industrieabwässer und Schifffahrt, Düngemitteleintrag aus der...