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Warum noch extra Zahlen...
Unfall beim Schnuppertauchen auf Fehmarn: Zehnjähriger Junge tot PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Chris   
Sonntag, den 18. Juli 2010 um 20:30 Uhr
Beim Tauchen vor der Küste der Ostseeinsel Fehmarn ist am Freitagnachmittag ein zehnjähriger Junge aus Guxhagen ums Leben gekommen.
Es ist Freitag, der 16. Juli, etwa 17.45 Uhr. Eine siebenköpfige Tauchgruppe ist in etwa 2,50 Meter tiefem Wasser auf einem Schnuppertauchgang mit ausgebildetem Tauchlehrer unterwegs in etwa 50 bis 60 Meter Entfernung zum Küstensaum .  Aus bislang ungeklärter Ursache tauchen jedoch zwei Schnuppertaucher  nicht mehr auf. Sofort werden Suchmaßnahmen eingeleitet, und durch Zufall befindet sich auch das Tochterschiff "Elsa" des Seenotrettungskreuzers "John T. Essberger" in unmittelbarer Nähe.
Eine 16-jährige Marburgerin wird schon nach wenigen Minuten - treibend  im Wasser - gefunden und gerettet. Nach wenigen Minuten kann das Mädchen auf der "Elsa" reanimiert werden und wird anschließend mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Lübeck geflogen. Sie schwebt immer noch in Lebensgefahr.
Erst etwa 20 Minuten nach Beginn der Suchaktion wird auch der zehnjährige Junge im Wasser treibend gefunden. Zahlreiche Rettungskräfte und Notärzte versuchen etwa eine Stunde lang, den Jungen wieder zu beleben. Auch er wird später in die Kieler Uniklinik geflogen. Am Sonnabend kurz vor Mitternacht verstirbt er jedoch in der Klinik.
Die Eltern des Jungen befanden sich im Urlaub auf Fehmarn, und sie werden - ebenso wie die Eltern des 16-jährigen Mädchens - bereits seit Freitag seelsorgerisch betreut.
Noch ist unklar, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Die Wasserschutzpolizei hat die beiden Tauchflaschen und Jackets der beiden Verunglückten sichergestellt. Der Kriminaldauerdienst aus Lübeck hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet.
Erste Kritikpunkte von Tauchern: Die Gruppe war zu groß. Zulässig wären höchstens vier Personen für einen Tauchlehrer gewesen. Inwieweit aufgrund von örtlichen Faktoren wie Sichtverhältnisse oder Temperaturen  die Zahl noch geringer hätte sein müssen, wurde noch nicht überprüft. Dive-NEWS.net
 
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